Die letzten Tage waren irgendwie komisch... so intensiv und gleichzeitig schnell vorbei.
Meine Klausurphase an der Uni beschränkte sich auf vier Tage, in denen ich aber immerhin fünf Klausuren zu bewältigen hatte. Mein Kopf war zum Bersten voll, meine Gedanken schwirrten unsortiert umher. Nach der letzten Klausur bin ich direkt von der Uni aus nach hause, also zu meinen Eltern gefahren. Musste mich also schon vor der Klausur von meinem Freund verabschieden, was ich in dem Augenblick nicht schlimm fand, aber hier zuhause fand ichs schon blöd, weil es kein ruhiger Abschied war... Abschied Nummer 1 also.
Donnerstag und Samstag hab ich dann Karneval gefeiert, mit meinen Mädels, die mir in letzter Zeit wieder unglaublich wichtig geworden sind. Eine zeitlang hatte ich nicht so viel mit ihnen zu tun, was an mir lag, und daran, dass ich auf der neuen Schule eine neue Clique gefunden hatte. Im Nachhinein tut es mir Leid, die Mädels so vernachlässigt zu haben, aber sie haben mich wieder aufgenommen als wäre nichts gewesen und ich bin sehr glücklich und dankbar darüber =)
Und die neue Clique? Manchmal fühlt es sich an als würde Abschied Nummer 2 vor der Tür stehen. Es ist nicht mehr wie früher und ich kann nicht genau sagen warum. Es gibt so viele kleine Dinge, manche größere Dinge, die uns verändert haben. Ich will eigentlich nicht, dass es zu Abschied Nummer 2 wird, aber ich weiß auch nicht wie ich es aufhalten kann.
Und die neue Clique? Manchmal fühlt es sich an als würde Abschied Nummer 2 vor der Tür stehen. Es ist nicht mehr wie früher und ich kann nicht genau sagen warum. Es gibt so viele kleine Dinge, manche größere Dinge, die uns verändert haben. Ich will eigentlich nicht, dass es zu Abschied Nummer 2 wird, aber ich weiß auch nicht wie ich es aufhalten kann.
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Und heute Abend folgt der schwerste aller Abschiede, Abschied Nummer 4. Ich kann es noch nicht glauben, doch sie geht weg. Ich weiß nicht ob ich emotional werde. Wohl eher nicht, weil sie mich immer zum Lachen bringt. Es ist ja auch nicht für immer und wir können sie besuchen. Ich war schon lange nicht mehr an der Nordsee.
Doch mit ihrem Abschied wächst das Gefühl, dass alles um mich herum auseinander bricht... Menschen verschwinden, Freundschaften verändern sich... und ich selbst stehe hier und kann nichts dagegen tun... Ich stehe hier und ich bleibe stehen. Müsste ich mich nicht auch verändern? Weggehen? Irgendwas tun? So wie ich hier stehe und alles um mich herum zerfällt und auseinander gezerrt wird, so bedrückt es mich doch sehr...

Zum Abschied 4 kann ich dir sagen, dass es gar nicht soo schlimm ist;)
AntwortenLöschenAls ich Weihnachten daheim war, hatte sich gar nichts verändert, war alles noch beim alten und so wird es mit Kiri sicher auch sein :P
Das Gefühl kenne ich. Als ich meine Ausbildung begonne habe und 70km von zu Hause weggezogen bin um mir ein neues Leben aufzubauen war es fast unerträglich so viel zurückzulassen.
AntwortenLöschenDann habe ich während meiner Ausbildung ein neues Leben begonnen, neue Leute und Freundschaften und oft lag ich nachts wach und habe mich gefragt wie es wohl wird wenn die Ausbildung um ist und ich wieder alles zurücklassen muss.
Ich habe viele Tränen vergossen als der Tag des Abschieds kam und tat mich sehr schwer wieder neu anzufangen, diesmal hunderte von Kilometern von zuhause entfernt.
Es gehen Menschen und Freundschaften auf dem Weg verloren, ganz klar. Man trauert, ist wehmütig und doch geht es voran. Es ist Teil des Lebens, eine unaufhaltsame Entwicklung. Manche Dinge bleiben bestehen, manche Menschen begleiten uns für immer und werden immer Teil unseres Lebens sein. Die anderen behalten wir in guter Erinnerung und lächeln wenn wir an sie denken.
Aber eins ist sicher...ein Mensch der Dir so nah steht, den verlierst Du nicht...auf den freust Du Dich in einem halben Jahr und Ihr habt Euch Unmengen zu erzählen.
Ganz liebe Grüße und einen festen Drücker an Dich! Miriam
wirklich schön geschrieben! Ich kann deine Gefühle voll verstehen, auch, wenn ich noch nicht soweit bin mit studieren. Aber ich bin sicher du schaffst das! :)
AntwortenLöschenDa siehste mal meine Geographiekünste:P
AntwortenLöschenOh das mit Anna wusste ich noch gar nicht ;)
Ich kann dich voll und ganz verstehen. Auch mir geht das Abschied nehmen sehr nahe und auch in mir brodelt schon länger das Gefühl von Menschen Abschied nehmen zu müssen von denen ich mich in meinem Leben eigentlich niemals verabschieden wollte. Aber manchmal ist der Abschied einfach unausweichlich, manhmal ist es einfdach besser so. Man geht neue Wege, andere unterschiedliche Wege und falls sie sich dann doch noch einmal kreuzen sollten, ist das Wiedersehen vielleicht umso schöner.
AntwortenLöschenDas ist meine Hoffnung, die ich in einen Abschied stecke! Irgendwie steckt da auch immer ein Neuanfang drin.
Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Du wirst auch wachsen und Dich weiter entwickeln. Im hier und jetzt. Und die Leute werden Dich immer noch lieben, so wie Du bist. Ob nun hier oder da. Und sie werden Dich sicher nicht vergessen. Auch wenn sie gehen. Man findet doch immer wieder zusammen. Glaube mir. Genieße die Zeit mit Deinen Freunden und die Wege werden Euch schon wieder zusammen fügen! LG Tine
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